Tübingen/Lund, 21.11.2023 (lifePR) – Personen der LGBTQ-Gemeinschaft können auf Reisen Risiken ausgesetzt sein, die sie aus ihrem Heimatland nicht gewohnt sind.  In einigen Ländern gilt es als illegal, einvernehmliche gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen vorzunehmen. In anderen Ländern ist eine queere Orientierung gesellschaftlich geächtet. Die meisten dieser Länder befinden sich im Nahen Osten, in Afrika, in der Karibik und in Teilen Asiens und Ozeaniens. Die Gefahren für LGBTQ-Traveller reichen von Diskriminierung bis hin zur gezielten Gewalt. Safeture, einer der führenden Dienstleister für Reisesicherheit, gibt Tipps, wie sich Personen der Community schützen können.

Über rechtliche Rahmenbedingungen informieren

Angehörige der LGBTQ-Gemeinschaft sollten sich vor der Reise darüber informieren, ob es Gesetze gegen gleichgeschlechtliche Handlungen oder gleichgeschlechtliche Ehen gibt. Auch sollte geprüft werden, ob LGBTQ-Reisende in dem Land gesetzlich vor Diskriminierung geschützt sind. Entsprechende Informationen geben Interessenverbände wie die International Gay & Lesbian Travel Association (IGLTA).

Kulturelle Hintergründe kennen

Unabhängig von gesetzlichen Bestimmungen kann es in dem Reiseland eine allgemeine kulturelle Voreingenommenheit gegenüber Mitgliedern der LGBTQ-Community geben. In der Regel sind negative kulturelle Einstellungen gegenüber der LGBTQ-Gemeinschaft in Kulturen, die von religiösem Konservatismus geprägt sind, stärker ausgeprägt.

Auf übereinstimmende Namen und Passbilder achten

Trans-Reisende können Schwierigkeiten an der Grenze oder in Hotels bekommen, wenn ihr Name und ihr Aussehen nicht mit dem Angaben bzw. dem Foto im Reisepass übereinstimmen. Deshalb sollte das Ausweisdokument nach Möglichkeit aktualisiert werden.

VPN-Netzwerk nutzen

In einigen Ländern können Websites, die als pro-LGBTQ angesehen werden, von den Behörden blockiert werden. Mit Hilfe eines VPN-Dienstes (Virtual Private Network) können solche Sperren umgangen werden. Außerdem trägt er dazu bei, dass Daten in Ländern, in denen die Internetnutzung von der Regierung überwacht wird, privat bleiben.

Keine persönlichen Details preisgeben

LGBTQ-Reisende sollten sich darüber im Klaren sein, dass die Offenlegung ihrer sexuellen Orientierung in einem nicht-toleranten Umfeld mit Risiken verbunden sein kann. Deshalb sollten sie die Situation und ihr Umfeld sehr genau prüfen, bevor sie sich dazu entschließen, persönliche Details preiszugeben.

Konfrontation aus dem Weg gehen

Wenn LGBTQ-Traveller Anzeichen von Spannungen bemerken oder das Gefühl haben, verfolgt zu werden, sollten sie den Ort sofort verlassen. Bei Belästigungen oder Konfliktsituationen sollen sie sich nicht in einen Streit hineinziehen lassen, sondern der Konfrontation umgehend aus dem Weg gehen.

Keine Treffen mit Unbekannten an abgelegenen Orten

In einigen Ländern, in denen gleichgeschlechtliche Beziehungen verboten sind, nutzen die Polizei und militante Ordnungswächter bekannte Treffpunkte, um Personen der LGBTQ-Community zu verfolgen. Deshalb sollten sie sich nicht mit unbekannten Personen an solchen, meist abgelegenen Orten treffen.

Über Safeture:

Safeture ist ein Software as a Service (SaaS)-Unternehmen mit Hauptsitz in Schweden. Das 2009 gegründete Unternehmen bietet eine Plattform für das professionelle Management von Risiken zur Sicherheit von Mitarbeitern, egal wo sie sich befinden. Durch weltweit führende Technologie und innovative Lösungen hilft Safeture mehr als 4.000 Unternehmen und Organisationen das zu schützen, was ihren Kunden am wichtigsten ist – die Mitarbeiter. Safeture bietet die Möglichkeit, Sicherheit effektiv zu automatisieren, und durch die nahtlose Integration der Software im Unternehmen wird diese zugleich ein fester Bestandteil der internen Prozesse. Die Safeture-Aktie ist an der NASDAQ First North Growth Market Stockholm (Ticker: SFTR) notiert.

https://safeture.com/de/

Safeture, Spezialist für Reisesicherheit, über Risiken für queere Personen in anderen Ländern